Hardware & Software

Nach Format bzw. Lehrsetting sortiert finden Sie hier verschiedenste digitale Tools, die Sie in Ihrer Lehre einsetzen können. Teilweise können Sie Softwarelizenzen der Hochschule nutzen, ansonsten beraten wir Sie gerne zu Vor- und Nachteilen sowie zu didaktischen Einsatzmöglichkeiten, sofern uns die Hardware oder Software bekannt ist.


Gute Lehre lebt auch vom Austausch! Gerne fügen wir weitere Tools hinzu, die sich in Ihrer Lehre bereits bewährt haben, damit auch andere Kolleginnen und Kollegen von ihnen profitieren können. Schreiben Sie uns einfach eine Mail!


Hinweis: Wenn Sie sich Kameras, Mikrofone o.Ä. leihen möchten, kontaktieren Sie bitte die Kollegen des HdM-Technikpools.

Der Aufwand für die Produktion guter Lernvideos kann je nach Format und Umfang sehr hoch sein. In vielen Fällen empfiehlt es sich, bereits (professionell) erstellte Videos einzusetzen. Lynda (ehemals: video2brain) bietet viele Lehrvideos, v.a. zu Kreativ- und IT-Themen. Sie können das Angebot mit HdM-Lizenzen nutzen – kontaktieren Sie bei Fragen die Kolleginnen und Kollegen der HdM-Bibliothek.


Wenn Sie doch selbst Videos erstellen möchten, ohne filmen zu müssen, oder die Filmproduktion möglicherweise als Teil einer studentischen Projektarbeit einsetzen möchten, könnte einer der folgenden Editoren für Sie in Frage kommen: simpleshow im schwarz-weißen Legetrick-Stil, Easy Sketch Pro oder Videoscribe mit Live-Zeichnungs-Animation. Wir können uns gemeinsam anschauen, ob eines der Tools für Ihren Einsatzzweck geeignet ist. Hochschulweite Lizenzen gibt es derzeit nicht.


Screencasts, also (vertonte) Aufnahmen Ihres Bildschirms, können für einige Anlässe ebenfalls als Lernvideos geeignet sein, z.B. zum Erlernen einer Software oder als Aufzeichnungsmöglichkeit von Vorlesungsinhalten. Camtasia ist ein weit verbreitetes Tool, mit dem Sie Screencasts erstellen, PowerPoint-Präsentationen mitschneiden sowie anderes Videomaterial schneiden und bearbeiten können. Die Software ist für Windows-Betriebssysteme (aktuellste Version: 9) und – in leicht eingeschränktem Funktionsumfang – auch für MacOS (Version 3) erhältlich. Derzeit gibt es keine Hochschullizenzen, Sie können auf den Seiten des Anbieters TechSmith eine kostenlose Testversion herunterladen sowie vergünstigte Educational Lizenzen erwerben.

Mit Autorensoftware/Authoring Tools können Sie Lerninhalte oder ganze Lerneinheiten produzieren. Je nach Anbieter bieten die Programme komplexe Möglichkeiten der Medienproduktion: interaktive Videos erstellen, Selbstlernstrukturen aus Inhaltsseiten, Übungen und Testaufgaben generieren etc.

Sofern die Software die Ausspielung im SCORM-Standard unterstützt, können derartige Lernpakete auch problemlos in Moodle eingebunden und dort den Lernenden zur Verfügung gestellt werden. Hinweis: Neben diverser Drittanbieter-Software können Sie auch in Moodle über das Arbeitsmaterial Lektion interaktive Lerneinheiten produzieren.


Mit dem Tool LernBar der Goethe Universität Frankfurt können Sie interaktive Inhaltsseiten anlegen, Bearbeitungspfade festlegen, Tests einfügen etc. Die Autorensoftware ist sehr einfach zu bedienen und bietet einige Seitenvorlagen. Fertige Lerneinheiten können als Aktivität Lernpaket in Moodle eingebunden werden. LernBar ist kostenfrei nutzbar, Volllizenzen erhalten Sie bei uns – sprechen Sie uns einfach an. Wenn Sie sich über den Funktionsumfang der Software informieren möchten, können Sie sich dieses Handbuch herunterladen:

Datei herunterladen (LernBar_Handbuch_Autor.pdf)


IMC Content Studio ist eine umfangreiche Autorensoftware (für Windows). Recht intuitiv lassen sich Texte, Audio und Videodateien auf den Inhaltsseiten einbinden, interaktive Elemente wie Grafiken mit Schaltflächen oder Tests erstellen, Lernpfade definieren etc. Sie können Kurstemplates und Designvorlagen nutzen sowie Ihre Kurse optional für die mobile Darstellung optimieren. Auch eine automatische Vertonung von Texten ist möglich (deutsch & englisch). Sie können das Programm bei uns ausprobieren.

Diese Tutorials des Anbieters zeigen den Funktionsumfang der Software auf.

Sie können sich diverse Beispielkurse herunterladen und als Vorlage für Ihren eigenen Kurs nutzen.

Für eine Webkonferenz richten Sie einen virtuellen Raum ein, in den Sie andere einladen können und dort per Audio und wahlweise Video kommunizieren können. Viele Tools lassen darüber hinaus das Teilen von Bildschirmen oder das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten zu. So können Sie beispielsweise mit Studierenden eine Vorlesung nachholen oder eine Projektbesprechung mit Kolleginnen und Kollegen über räumliche Distanz hinweg durchführen. Hinweis: Wichtig bei Webkonferenzen mit mehreren Teilnehmenden ist die Moderation bzw. die Organisation der Wortbeiträge, damit die Sitzung nicht zu chaotisch wird. Hierfür können z.B. unterschiedliche Rollen an die Teilnehmenden verteilt oder die Mikrofone zeitweise stummgeschalten werden.


Durch die Mitgliedschaft beim DFN kann Adobe Connect von Lehrenden und Mitarbeitenden der HdM kostenfrei genutzt werden. Um eine Webkonferenz zu veranstalten ist keine Registrierung notwendig, wählen Sie einfach die Hochschule der Medien aus den Einrichtungen aus und melden Sie sich mit Ihrer HdM-Nutzerkennung an (Anleitung und Links beim DFN, siehe Teilnahme > ohne vorherige Registrierung > Anmeldung über DFN-AAI). Auf der Webseite des DFN finden Sie einige kurze Anleitungen zu Adobe Connect. Folgende Video-Tutorials sind außerdem hilfreich für die Durchführung Ihrer ersten Webkonferenz:

Video Zum Einstieg für Veranstalter/innen

Video Zum Einstieg für Moderator/innen

Video Ein Meeting einrichten


Mit BigBlueButton können Sie Webkonferenzen in Moodle planen und durchführen. Sie legen einfach eine BigBlueButton-Konferenz als Aktivität in Ihrem Moodle-Kurs an, legen Zugriffszeitraum und Rollen/Rechte fest. Optional können Sie die Sitzung aufzeichnen und anschließend direkt in einem Moodle-Kurs bereitstellen.

Video Überblick für Moderator/innen (englisch)

Video Überblick für Konferenzteilnehmer/innen (englisch)

Vorträge oder Vorlesungen können Sie mit Swivl und einem iPad oder iPhone recht einfach aufzeichnen und das Video anschließend bspw. über Moodle bereitstellen. Der kleine Swivl-Roboter schwenkt entsprechend der Bewegeungen der Referierenden mit, die sich ein Mikrofon mit eingebautem Tracker um den Hals hängen. Zur Demonstration können Sie sich ein Video des Herstellers ansehen. Sie können einen Swivl (Gen2) sowie ein iPad mini bei uns im Center for Learning & Development auf Anfrage entleihen und erhalten natürlich auch eine kurze Einführung in die Handhabung des Geräts. Eine kompakte Anleitung können Sie hier herunterladen:

Datei herunterladen (Swivl-Anleitung.pdf)


Screencasting-Tools wie Camtasia (siehe Lernvideo) oder die Open Source Software OBS Studio können z.B. zur (vertonten) Aufzeichnung von Präsentationsfolien genutzt werden.

Unmittelbares Feedback der Hörerschaft während einer Veranstaltung kann durchaus aufschlussreich sein – werden die zu vermittelnden Inhalte verstanden? Wieviel Wissen ist vielleicht schon vorhanden? Wie ist die aktuelle Stimmung im Raum? Oder mit wem habe ich es überhaupt zu tun? Feedback-Tools, auch Clicker oder Audience Response Tools genannt, bilden Antworten auf derartige Fragen live ab und bringen zudem die häufig passiven RezipientInnen in eine aktive Rolle (mobile Endgeräte sowie stabile Internetverbindung vorausgesetzt!). Gerne beraten wir Sie zum didaktischen Einsatz solcher Tools.


LeMon – die Lecture Monitoring App wurde von Studierenden von Prof. Dörsam an der HdM entwickelt. Das Tool eignet sich dafür, mithilfe kurzer Abfragen den Wissensstand der Studierenden live in der Veranstaltung zu überprüfen oder die Fragen zur Wiederholung vor Klausuren einzusetzen (weiterlesen). Die Registrierung ist kostenfrei.


PINGO ist ein kostenfreies Tool zur Durchführung von Live-Umfragen, das an der Universität Paderborn entwickelt wurde. Sie können Single-, Multiple-Choice- oder Freitext-Fragen vorbereiten oder während einer Veranstaltung ad-hoc erstellen. Die Teilnehmenden besuchen auf ihren mobilen Geräten die Pingo-Website, geben dort die Zugangsnummer der Veranstaltung ein und stimmen dann ab bzw. kommentieren. Die Ergebnisse können unmittelbar in der Präsentation oder im Browser angezeigt werden (weiterlesen).


Slido ist ein weiteres Tool, um Multiple-Choice-Fragen, Abstimmungen oder Freitext-Kommentare aus dem Publikum zu sammeln. Sie als veranstaltende Person registrieren sich bei Slido (oder nutzen wahlweise Ihren Google-Account) und legen ein Event an. Die Teilnehmenden müssen sich nicht registrieren, sondern können direkt über den Browser ihrer Smartphones, Tablets oder Laptops zu slido.com navigieren und dort den von Ihnen vorgegebenen Event-Code eingeben. In der kostenfreien Version stehen Ihnen drei Umfragen je Event zur Verfügung und keine Moderationsfunktionen (Review & Filtern von Fragen vor der Veröffentlichung).

Im Rahmen von Projektarbeit oder bei der Betreuung von Abschlussarbeiten kommt meist ein erhöhter Bedarf an Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden zustande. Präsenztreffen zur Abstimmung bleiben wichtig, häufig erleichtert aber die Möglichkeit zur digitalen Kommunikation die Arbeitsabläufe deutlich und ist somit eine wertvolle Ergänzung im Lehr- und Lernalltag. Digitale Tools zum kollaborativen Arbeiten und/oder zur Gruppenkommunikation gibt es unzählige – bei der Auswahl einer geeigneten Plattform spielen je nach Gruppe und Anwendungskontext Faktoren eine Rolle: Funktionsumfang, Niederschwelligkeit der Nutzung, mögliche Kosten, Verständigung über Datenschutz, unterstützte Betriebssysteme, mobile Nutzung, Synchronität etc.

Im Folgenden werden ein paar Plattformen und Tools kurz vorgestellt, die häufig an der HdM genutzt werden.


Projektmanagement-Tools

  • Trello: übersichtliche Darstellung von ToDo-Listen. Einzelnen Prozessschritten bzw. Aufgaben können Labels, BearbeiterInnen, Fälligkeitsdaten, etc. zugeordnet werden. Automatisierte Terminerinnerungen an die jeweils zugeordneten Teammitglieder kann eingerichtet werden. // kostenlos · browserbasiert · Registrierung erforderlich
  • Basecamp: bekanntes, umfangreiches Projektmanagement-Tool. Neben der Aufgaben- und Teamverwaltung können Funktionen wie ein Wiki, Dateiablage, Diskussionsforen und Instant Messenger genutzt werden. Integration externer Dienste wie GoogleDocs möglich. // kostenfrei für Hochschulen (Antrag erforderlich) · browserbasiert / App (iOs & Android) / nativ (Mac & Win) · Registrierung erforderlich

ähnliche Tools: z.B. Wrike oder Asana

  • Slack: Wenn der Fokus eher auf effizienter Kommunikation in Teams liegt, könnte Slack eine geeignete Plattform zum Projektmanagement oder als Ergänzung sein. In Slack richtet man Chat-Kanäle für einzelne Themen ein, TeilnehmerInnen können Dateien hochladen und kommentieren. So lassen sich Unterhaltungen zu einem bestimmten Thema recht schnell wiederfinden. Außerdem lassen sich externe Dienste wie integrieren, z.B. Wrike-, Asana- oder Trello-Aktivitäten in einem zugewiesenen Slack-Kanal automatisch abbilden. // kostenlose Version mit eingeschränktem Umfang (z.B. max. 5 GB Upload, Audio/Video-Gespräche nur zu zweit) · browserbasiert / App (iOs & Android) / nativ (Mac & Win) · Registrierung erforderlich

Kollaboratives Arbeiten

  • GoogleDocs/Excel: kollaborative Bearbeitung von Text bzw. Tabellen, kostenfrei nutzbar. Dokumente können mit anderen Google-NutzerInnen geteilt werden (Google-Konto vorausgesetzt – bedarf der Abstimmung mit den Teammitgliedern!) oder können per Link-Freigabe an bestimmte E-Mailadressen (ohne Google-Konto) geteilt werden. // kostenlos · browserbasiert · Registrierung für ErstellerIn erforderlich
  • Padlet: digitale Pinnwand, auf der gemeinsam Notizen, Links, Bilder, Videos gesammelt und einfach arrangiert werden können. Posts können hierbei anonym hinzugefügt werden, registrieren muss sich nur der/die ErstellerIn (Hinweis: Soll eine Pinnwand länger als einen Tag editierbar bleiben, ist ein Login erforderlich). Eine Pinnwand kann öffentlich oder privat eingerichtet sein. Einsatzmöglichkeiten: Notizen im Brainstorming-Prozess sammeln, Moodboard anlegen, anonymes Feedback einholen, Visualisieren etc. // kostenlos (Basic-Version) · browserbasiert · Registrierung für ErstellerIn erforderlich

Datentransfer

  • Filestore: Die Hochschule hat eine Cloud eingerichtet, zu der alle HdM-Angehörigen Zugang haben. Ganze Ordner oder einzelne Dateien können mit NutzerInnen aus der Datenbank oder per Link-Freigabe an einzelne E-Mail-Adressen geteilt werden.
  • WeTransfer: Gerade wenn Dateien nicht dauerhaft gespeichert, sondern lediglich weitergegeben werden sollen, aber zu groß sind um sie im Anhang einer E-Mail zu verschicken, kann der kostenfreie Dienst WeTransfer genutzt werden – ohne Registrierung. Bis zu 2GB Daten können auf einmal hochgeladen werden. Anschließend wird der generierte Download-Link an die gewünschten EmpfängerInnen versendet.